Wer denkt an Feinstaub bei friedlich grasenden Kühen?

 

 

In der Landwirtschaft hat das Treibhausgas Methan den größten Einfluss auf den Klimawandel – sie weist eine Vielzahl an Quellen für Emissionen auf.

Doch wie können die Klimakiller der Landwirtschaft kontrolliert und eingedämmt werden? Der Koalitionsvertrag der neuen deutschen Regierung ist unterzeichnet und beinhaltet neue Beschlüsse zur Regulierung von NH3, CH4 und CO2 in der Landwirtschaft.

MSR-Electronic aus Niederbayern ist Spezialist für Gaswarnanlagen und verfügt über jahrelange Erfahrung bei der Überwachung von Gasen, wie Ammoniak, Methan oder Kohlendioxid.

 

 

Methan-Emissionen

 

Als Wiederkäuer produzieren Rinder beim Verdauungsvorgang Methan. Das Klimagas entsteht, wenn Bakterien im Pansen der Tiere Gras und andere Futterstoffe zersetzen. Die Rinder stoßen das Methan schließlich wieder auf und geben es so in die Umwelt ab. Methan ist deshalb so klimaschädlich, da es ein Vielfaches an Treibhauspotential besitzt als CO2.

 

Ammoniak-Emissionen

 

Die Landwirtschaft ist lt. Umweltamt die Hauptquelle der Ammoniak-Emissionen und liegt bei 95 %. Der Schadstoff Ammoniak entsteht vor allem in der Tierhaltung, weil die Exkremente der Nutztiere Harnstoff und Eiweiß enthalten, die in Ammoniak umgewandelt werden. So müssen bei der Errichtung neuer Ställe bereits Emissionsrichtlinien, genauso wie in der Industrie, berücksichtigt werden.

 

Kohlendioxid-Emissionen

 

Auch wenn CO2 in der Landwirtschaft nicht der Emissionstreiber ist, sind diese Emissionen dennoch nennenswert. Es versteht sich von selbst, dass z.B. auch Traktoren mit Dieselmotoren oder das Heizen der Ställe mit Diesel-/Heizöl klimaschädlich sind.

 

MSR-Electronic Lösung zur Überwachung von Gasen und Emissionen

 

CO2 Gassensor (Typ SC2) von MSR-Electronic GmbH für stationäre Gaswarnanlagen zur Überwachung von Gasen

©MSR-Electronic GmbH, CO2 Gassensor (Typ SC2)

All diese Schadstoffe können in Ställen mit entsprechenden Gassensoren (z.B. Typ SC2) überwacht und so die Lüftung energiesparend gesteuert werden. Zusätzlich kann eine Langzeitüberwachung Klarheit über die tatsächlichen Werte bringen, was für eine generelle Einsparung an Emissionen ein wichtiger Schritt ist.

Der Sensor SC2 beinhaltet neben dem Sensorelement und dem Messverstärker einen μController für die Messwertaufbereitung.

Im μController sind alle relevanten Daten und Messwerte des Sensorelements ausfallsicher hinterlegt und werden digital über den Lokalbus an das Sensor-Board (z.B. SB2 oder MSB2) übertragen. Im μController des Sensors ist auch das Kalibriermanagement integriert.

Dank der X-Change Technologie kann die Kalibration durch einfaches Wechseln des Sensors oder durch die integrierte, komfortable Kalibrierroutine direkt an der Anlage erfolgen.

 

MSR-Electronic Lösung für Biogasanlagen

 

Der Anteil der Landwirtschaft an den CH4-Emissionen liegt lt. Umweltamt bei ca. 50 %. Hier ist ein enormes Einsparpotential zu sehen, wenn man dieses Methan in Biogasanlagen verstromt, wie es vielerorts schon funktioniert.

Zur Methanerzeugung wird die Gülle vergoren bzw. fermentiert; das freiwerdende Methan anschließend verstromt. Dieser Prozess muss mit Hilfe von Gassensoren überwacht werden. MSR-Electronic Gaswarnprodukte sind in vielen Biogasanlagen installiert, welche dadurch den Prozessablauf sichern und für Unversehrtheit sorgen.

 


Weitere Informationen zu MSR-Produkten finden Sie:


MSR-Electronic ist Hersteller stationärer Gaswarnanlagen mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Gebäudeautomation und Gasmesstechnik.
Das internationale Unternehmen mit Sitz in Deutschland verfügt über ein breites Spektrum an Methoden für die Detektion von toxischen und brennbaren Gasen. Auf dieser Basis entwickelt MSR-Electronic individuelle Gassensoren, Controller und Warnmittel für viele Anwendungen, wie z.B. Parkgaragen, Tunnel, petrochemische Industrie oder Schifffahrt. Die Produkte erfüllen mehr als die generellen Normen und Vorschriften und können so für die Sicherheit der Anlage garantieren. Für Fragen rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.